Sehr geehrte Frau Dumont,

Ich bin zutiefst gerührt und beeindruckt. Ernsthaft. Nichtsahnend habe ich mir vor ein paar Wochen Ihren Roman "Paradiessucher" gekauft und angefangen zu lesen. Soeben wollte ich nur ein paar Kapitel weiterlesen und finde mich nun auf der letzten Seite wieder.

Sie sagen, dass der Kern der Geschichte Ihre Autobiographie ist. Ich bin aufgewühlt und freue mich unfassbar, diese Geschichte miterleben zu dürfen.
Bedruckend wird stetig Realität mit Erwartung abgeglichen und Hoffnung mit Pessimismus zerstört. Doch über Allem steht diese bedingungslose und absolute Liebe zwischen Mutter und Tochter. Und obwohl das Ende in Momenten zu erahnen ist, wird die Illusion doch nochmal gebrochen. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich lesen konnte, dass ihre Mutter scheinbar doch einen Abschluss finden konnte und sie den Lebenstraum der Schauspielerin verwirklicht haben.
Ich hoffe Ihnen geht es gut und Ihr Wille ist noch genauso feurig wie damals! Ich freue mich sehr für Ihre Familie. Danke für die Offenheit und danke für die Geschichte.

Wahrscheinlich berührt sie mich, da ich auch ein sehr spannendes, aber vielleicht nicht so intensives Verhältnis zu meiner Mutter habe. Und schon immer Schauspieler werden wollte. Natürlich fiebert man da mit. Und ich möchte Sie unbedingt spielen sehen! Gibt es eine Inszenierung oder einen Film mit Ihnen, der besonders empfehlenswert ist?

Ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche ein herrliches Wochenende!
Liebste Grüße aus Berlin,


Robin Leo Hoffmann

Uwe Kullnick im Gespräch mit Rena Dumont und ihrem Literaturagenten Klaus Gröner

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DER DUFT MEINES VATERS
Lesung vom 13. Dezember 2019
Hörbahn on Stage Rena Dumont Lesung upl
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BÖHMERWALDSEMINAR: FLUCHTVERSUCHE, EXIL, JAHR 1989
https://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/boehmerwaldseminar-fluchtversuche-exil-jahr-1989
boehmerwaldseminar-fluchtversuche-exil-j
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Samstag, 21.– Sonntag, 22. September 2019

12.00 Uhr

Böhmerwaldseminar

Grenzüberschreitende Tagung zum Eisernen Vorhang, zur Wende 1989 und zum tschechischen Exil

Hotel Srní, Srní 117 (Rehberg)

Vor 30 Jahren änderte Europa sein Gesicht: Der Ruf nach dem Ende der bedrückenden kommunistischen Regimes schallte durch zahlreiche Länder. In der Tschechoslowakei werden die Ereignisse im Herbst 1989 als „Samtene Revolution“ bezeichnet. Das Seminar blickt auf diese politische Wende und ihre Bilanz zurück, widmet sich aber auch dem Erbe des Kalten Kriegs in den Grenzregionen und Fragen der Erinnerungskultur. So wird das Thema der verschwundenen Dörfer und ihrer Sichtbarmachung im Böhmerwald ebenso Diskussionsgegenstand sein wie Gedenkstätten, die an Fluchtversuche an den Grenzen während der Zeit des Eisernen Vorhangs erinnern.

Mitwirkende Referenten: Rena Dumont mit ihrem Böhmerwald-Kurzfilm Hans im Pech (2018), Libor Rouček mit seinen demnächst im Herbst erscheinenden Erinnerungen Meine und unsere Geschichte, Luděk Navara zu Gedenkstätten des Eisernen Vorhangs etc.

Liebe Literaturbegeisterte,
eine meiner Kurzgeschichten "Die Metropole der grauen Flächen" erschien als Beitrag in der Anthologie des Bubenreuther Literatur Wettbewerbs und ist im tredition Verlag ab sofort zu erwerben.